
...und nun wird in diesem Land, an dessen Spitze jetzt also Nicolas Sarkozy steht, alles möglich. Allerdings "ohne die Armen, die Ausländer, die Sozialhilfeempfänger, die Linken, die extrem Linken, die Kommunisten, die Dauer-Beschäftigen, die Homosexuellen, die Zeitarbeiter, die HIV-Positiven, die Behinderten, ohne ein Bildungsministerium und ohne ein Kulturministerium, ohne unabhängige Journalisten, die Schwarzen, die Araber, (...), (...), und ohne den Typ der mir die Frau ausgespannt hat..."
Halten wir fest: Ein "Wahlplakat" der etwas anderen Art. Aber das hilft nun auch nicht mehr; Sarkozy ist Präsident und Frankreich gespalten. Jeden Tag sieht man in den Nachrichten "Anti-Sarko-Demonstrationen" in nahezu allen französischen Großstädten, jede Nacht brennen Autos, werden Schaufenster demoliert.
Herr Sarkozy macht währenddessen erstmal Urlaub: auf Malta (Gruß an Dirk, er ist ganz in Deiner Nähe). Er denkt dort, nach seiner glorreichen Wahlparty (auf dem Place de la Concorde in Paris, vor tausenden Menschen, die plötzlich alle angefangen haben "Oh happy day...when Nicolas was born" zu singen) über seine Regierungszeit nach. Wir sagen: Bon courage...und retten unser Auto vielleicht besser mit einer Monatskarte für die Tiefgarage! :)
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